Medizinische Pigmentierung

„Es ist uns ein Herzensbedürfnis, unseren Kundinnen ein Stück Lebensqualität zurückzugeben.“

Im Bereich der Wiederherstellungs-Pigmentierung und Narbenretuschierung können nach Operationen beachtliche Erfolge erzielt werden.

Zum Beispiel nach Brustkrebsoperationen: Die Nachempfindung der kompletten Brustwarze mit Warzenhof in 3D-Optik gibt vielen Frauen ein Stück Selbstvertrauen zurück. Wir arbeiten eng mit behandelnden Ärzten und Krankenhäusern zusammen und legen großen Wert auf die gute Verträglichkeit der verwendeten Farbpigmente.

Die medizinische Pigmentierung wird von Ärzten, Kliniken und Selbsthilfegruppen empfohlen, weil wir als Permanent Make up Spezialisten auch schwierige Pigmentierungen ausführen können. Frauen, Männer und Jugendliche, die jahrelang täglich eine optische Kaschierung von Narben (z.B. nach Verbrennungen, Unfall, Schönheitsoperationen) durchführten, empfinden diese Lösung als besonders hilfreich.

Pigmentierung der Brust

Nachempfindung der kompletten Brustwarze mit Warzenhof in 3D-Optik.

Pigmentierung von Narben

Reformierungspigmentierung im Bereich der Augenbrauen oder Lippen.

Micro-Haarpigmentierung

Einzeichnen feinster Härchen im Bereich des Schädels und der Augenbrauen.

Die humanmedizinische Pigmentierung richtet sich besonders an Menschen in folgenden Situationen:

  • Nach plastischen Operationen
  • Bei Narben und Verbrennungen
  • Bei Haarausfall durch Chemotherapie oder nach Verlust aller Körperhaare (Alopecia)
  • Bei verschwommener bzw. altersbedingter Lippenkontur-Veränderung
  • Bei Hauterkrankungen
  • Bei Allergien gegen konventionelle Kosmetikprodukte (die Pigmentfarben sind aus Natursteinfarben hergestellt).

In diesen Bereichen der humanmedizinischen Pigmentierung verfügen wir über umfassende Erfahrungen:

  • Einzeichnen feinster Härchen im Bereich des Schädels und der Augenbrauen
  • Pigmentierung zur optischen Wiederherstellung von Lippenkonturen nach plastischer Rekonstruktion von Gaumenspalten
  • Farbauffrischungen und Farbtonangleichung im Narbengewebe nach Operationen oder Hauttransplantationen entsprechend dem eigenen Haut- bzw. Lippenfarbton.

Permanent Make up in der Onkologie

Schön fühlen. Schön sein.

Permanent Make up verbinden vielleicht die wenigsten mit dem Bereich der Onkologie. Doch auf den zweiten Blick ist die „Notwendigkeit“ einer „Härchenzeichnung“ mittels Pigmentierung bei einer Erkrankung, die man zwangsläufig mit Haarausfall in Verbindung bringt, recht klar.

Krebs treffen wir tagtäglich. Sei es im Fernsehen, beruflich bedingt oder gar mitten in unserem Bekanntenkreis. Obwohl statistisch immer mehr Bürger an Krebs erkranken, sterben immer weniger daran. Zwar gibt es noch kein Allheilmittel, doch dank Früherkennung und Behandlungen im frühen Krankheitsstadium können viele Patienten auch mit der Diagnose ein langes und glückliches Leben führen.

Ganz besonders prägend wird die Zeit der Strahlentherapie von der Umwelt wahrgenommen. Kein Wunder, ist doch eine Folge der notwendigen Chemotherapie die darauf folgende körperliche und geistige Schwäche.

Selbstbild

Ganz besonders führt in dieser Zeit der einhergehende Haarverlust ganz besonders bei Frauen zu einem verschobenen Selbstbild. Die femininen Merkmale, die die Weiblichkeit einer Frau unterstreichen, wie langes Haar, volle Wimpern, geschwungene Augenbrauen, verschwinden mit dem Haarverlust komplett. Übrig bleibt ein leerer Blick, umhüllt von einer blassen Haut.

Dass sich viele ein anderes Spiegelbild wünschen würden, ist wohl offensichtlich. Doch kleine Hilfsmittel bringen zumindest ein kleines bisschen Selbstvertrauen. Mit Augenbrauenstift werden die fehlenden Rahmen nachgezeichnet und bringen wieder Struktur in das Gesicht. Der Eyeliner hilft, den Augen mehr Tiefe zu geben und die fehlenden Wimpern zu kaschieren.

Doch mal ehrlich, wer körperlich geschwächt ist, wird kaum die Möglichkeit, geschweige denn die Kraft finden, sich „zurecht“ zu machen. Und genau hier will das Permanent Make up ansetzen.

Optische Rekonstruktion mit Permanent Make up

Mit Hilfe feinster Linien werden Härchen beinahe natürlich echt nachgezeichnet. Bei Verlust der Augenbrauen fällt dieses der Umwelt nur noch auf, wenn die Umstände bekannt sind. Auch Lippen oder Augenlid können dezent in Farbe gebracht werden.

Aber hier ist noch lange nicht Schluss. Was die wenigsten wissen, auch nach Operationen kann die Mikropigmentierung zum Einsatz kommen.

Ein besonders wichtiges, aber viel zu selten angesprochenes Thema ist der Brustaufbau. Wurde mittels Amputation eine oder beide Brüste abgenommen, kann der Areola-Komplex (Brustwarzenhof) nicht immer teil- oder vollständig hergestellt werden. Doch ohne dieses entscheidende Brustmerkmal fühlt sich keine Frau mehr als Frau.

Viele Ärzte arbeiten deshalb mit fachlich qualifizierten Pigmentisten für eine optische Rekonstruktion zusammen. Hierbei wird der Areola-Komplex so echt wie möglich nachgezeichnet. Dabei sorgen ganz besonders die speziellen Schattierungen für eine harmonische Optik.

Im Gegensatz zu den Pigmentierungen, die nach einem operativen Eingriff erfolgen, können Pigmentierungen bei Chemotherapie schon vor der Strahlentherapie durchgeführt werden. Das hat zwei Vorteile: Das Immunsystem ist noch nicht geschwächt und auch die natürlichen Brauen können exakt nachgezeichnet werden.

Die Paramedical Pigmentierung:

Unter Paramedical Pigmentierung werden kosmetische Korrekturmaßnahmen verstanden, die mittels Mikropigmentierung durchgeführt werden, z.B. Areola-Rekonstruktionen, Narbenreduzierung, Pigmentierung nach Chemotherapien, von Lippenspalten oder Alopezie (krankhaftem Haarausfall).

Fragen und Antworten

Warum entscheiden sich nur wenige Menschen für eine Korrekturbehandlung?

Da kann ich nur mangelnde Aufklärung sagen. Häufig fehlt den Betroffenen das Wissen über diese Korrekturmöglichkeit. Behandelnde Ärzte klären zu wenig über die kosmetischen Nachbehandlungen auf. Das könnte durch eine Nachbetreuung der Patienten aufgefangen werden. Aber leider wird auch hier zu wenig (auch von den Kassen) angeboten. Wer nicht weiß, dass es Wege der optischen Wiederherstellung und Verschönerung gibt, kann sich nicht mit dem Thema beschäftigen. Auch wenn Patienten die Möglichkeiten kennen, sind sie oft sehr unsicher. Schließlich handelt es sich bei dieser Art der Pigmentierung um ein sehr sensibles und intimes Thema. Die Betroffenen sind meist durch den medizinischen Eingriff stark im Selbstbewusstsein angegriffen. Wer eine unzureichende Beratung erfährt, traut sich oft kein zweites Mal nachzufragen.

Sind die Ärzte in einer verstärkten Aufklärungspflicht?

Ja, auch. Behandelnde Ärzte sollten über Weiterbehandlungsmöglichkeiten nach Operationen oder Therapien aufklären. Meiner Meinung nach gehören dazu auch die kosmetische und die damit verbundene seelische Behandlung. Aber mit der Aufklärungsarbeit stehen die Ärzte nicht allein da. Beratungsstellen und Fürsorgegruppen u.a. auch von den Krankenkassen sollten viel mehr Informationen für die Patienten bereithalten.

Werden die Kosten kosmetischer Behandlungen in diesem Bereich übernommen?

Grundsätzlich besteht die Möglichkeit die Kostenübernahme zu beantragen. Aber jede Behandlung wird individuell von den Kassen einzeln geprüft, inwiefern eine Notwendigkeit für die Verbesserung des Patientenzustandes gesehen wird. Leider wird häufig bei der Antragstellung auch keine Rücksicht auf die seelische Belastung genommen, was die Hemmschwelle nochmals höher werden lässt. Im Bereich Permanent Make up stelle ich auch Dokumente für die Kassen zur besseren Einschätzung aus. Ob und in welcher Höhe Kosten übernommen werden, kann ich leider nicht abschätzen. Ich habe aber auch Kunden, die sich wegen dem Bürokratieaufwand gar nicht erst damit auseinandersetzen und die Kosten lieber selbst tragen.

An wen oder wohin können sich Betroffene wenden, wenn sie mehr Informationen zum Thema haben möchten?

Leider gibt es keine zentralen Anlaufstellen, die ich Ihnen nennen könnte. Betroffene sollten auf jeden Fall ihren Arzt ansprechen oder zu Selbsthilfegruppen Kontakt suchen. Das Internet bietet schon einige gute Ergebnisse bei der Suche, aber natürlich stehe ich auch persönlich bei weiteren Fragen zur Verfügung.

Ihre

Claudia Gerdawischke